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Africon Tours GmbH
Humboldtstraße 30
89231 Neu-Ulm
Telefon:   +49 731 - 176 29 79
Fax:        +49 731 - 176 29 81

africontours@t-online.de

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Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Äthiopien

Zu den Ursprüngen des Kaffees - Omogebiet - Nordäthiopien

22 Tage ET 05

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In den Wäldern des Hochlandes von Äthiopien wächst Coffea arabica noch wild, in einzigartiger Vielfalt. Ein bedrohter botanischer Schatz, sagen Wissenschaftler. "GEO schützt den Regenwald e. V." hilft, die wilde Bohne und ihre Heimat zu erhalten. Äthiopischer Hochlandkaffee wächst kaum auf Plantagen, sondern im Wesentlichen in Form von Einzelbüschen auf seinem ursprünglichen Standort im Wald. Die Kleinbauern sorgen so dafür, dass die Pflanzen das genetische Potential als lebende Genbank von einer Generation zur nächsten retten können. Einst waren weite Teile des südöstlichen Berglandes von Äthiopien mit dichtem Forst bedeckt, der mit guten Böden und hohen, subtropischen Niederschlägen gesegnet ist. Doch in den vergangenen 30 Jahren ist über die Hälfte des Waldes verloren gegangen. Reisen Sie in das Land der Ur-Kaffee Bohne und helfen Sie diesen botanischen Schatz zu schützen.
 Äthiopien, Omo Nationalpark, Afrika Reise, Afrika Trekking
Äthiopien, am Horn Afrikas gelegen, gilt nicht zu unrecht als eines der vielfältigsten, erstaunlichsten und interessantesten Länder Afrikas.  Eine beeindruckende Landschaft, die Bergwelt geht bis auf über 4600 Meter Höhe, Steppe und Wüste haben die unterschiedlichsten Kulturen geprägt. Die vorchristlichen Handelsverbindungen zu den Hochkulturen Ägyptens und Persiens hatten unverkennbaren historischen Einfluss auf das Land.  Axum bildete das Zentrum des frühkirchlichen orthodoxen Glaubens, der auch noch heute in den Menschen tief verwurzelt ist. Die 2000 Jahre alten Stelen, Säulen die in den Himmel ragen, sind Zeugen einer beeindruckenden vergangenen Hochkultur. Die einzigartigen Kirchen von Lalibela, die tief in Felsen gehauen sind, sind eines der acht Weltwunder. Das Rift Valley, der große Grabenbruch, ist ein unendlich weites Tal, das Äthiopien in den Nordosten und den Südwesten zerschneidet. An den Ufern der Seen des Rift Valley haben Flamingos, Pelikane und viele andere Vögel ihre Heimat.
 Äthiopien, Omo Nationalpark, Afrika Reise, Afrika Trekking
Der Fluss Omo ist die Lebensader verschiedener kleiner Ethnien, die noch völlig den animistischen Sitten und Bräuchen anhängen. Ihre bunten Märkte und traditionellen Feste sind für den Besucher ein einziges Erlebnis und  stellen den absoluten Kontrast zu dem nördlichen Teil des Landes.
 Äthiopien, Omo Nationalpark, Afrika Reise, Afrika Trekking
Äthiopien beheimatet in seinen vielen Nationalparks Wildtiere, die nur in diesem Land ihre Heimat haben, wie den Abessinischen Rotfuchs und das Bergnyala ( eine Kuduart ), die Melenik Antilope, die man u. a. auf über 3000 Meter Höhe findet und den Dsachelada Pavian, eine Affenart, die es nur im Simien Nationalpark gibt. Wegen ihres roten Males auf der Brust werden sie "Bleading Heart“ genannt.
Unterliegen Sie dem Zauber eines Landes, das voll unvergleichlicher Schönheit und Geheimnisse steckt.

IEnkwan Dehna Metu – Willkommen in  Äthiopien 

IReiseverlauf

1. Tag: Abflug
Abflug mit Ethiopian Airlines ab Frankfurt gegen 22:30

2. Tag: Addis – Jimma
Ankunft in Addis gegen 07:00. Abfahrt nach Jimma Durch Berge, über 2400 Meter Höhe, schlängelt sich die Straße via Welkite nach Jimma. Kaffeeplantagen zeigen, dass wir in einem der bedeutendsten Kaffee Anbaugebiete von Äthiopien sind. Wir erreichen Jimma, das wichtigste Handelszentrum für Kaffee des Landes, am Nachmittag. Oberhalb der Stadt liegt der Palast von Abba Jiffar, einem Herrscher des Oromo Reiches. Die Oromo sind Muslims und im geschäftigen Jimma befindet sich eine große Moschee, die das Stadtbild prägt. Abendessen und Hotelübernachtung.

3. Tag: Jimma – Bonga
Am Vormittag geht die Reise durch die Berge in die Kaffa Region. Die Piste führt entlang kleiner Dörfer, wo wir schöne bemalte Hütten sehen können. Die Landschaft ist karg und die Aufforstung von Bäumen, hauptsächlich Eukalyptus, durch die Entwicklungshilfe ist unübersehbar. Mit etwas Glück kann man Affen beobachten, die die Straße überqueren. Gegen Mittag erreichen wir Bonga die Hauptstadt der Provinz Kaffa. Der Markt beherrscht die kleine, geschäftige Stadt. Wir machen einen kleinen Stadtrundgang und fahren dann zu den naheliegenden Kaffeeplantagen, die in einem Resteurwald liegen, um einen ersten Eindruck von dem Projekt von „Geo schützt den Regenwald“, zu erfahren. Dieses Projekt dient dazu, den Regenwald mit seiner einzigartigen Vielfalt und den „Coffea arabica“ zu erhalten. Wir erhalten eine Einführung in das Hilfsprojekt und besuchen das Projekt Farmers Union.  Abendessen und Hotelübernachtung.

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4. Tag:  Bonga
Äthiopien ist das Land, des beliebtesten Getränks der Welt, des Kaffees und die Wurzeln der Pflanze liegen in Bonga. Von hier aus nahm die Kaffeebohne ihren Siegeszug um die Kontinente. Bei Bonga wächst der Kaffee noch immer wild im Urwald, ist aber stark gefährdet. Die Region war bis vor 30 Jahren noch dichter Urwald, in dem Elefanten, Büffel, Löwen und anderes Wild lebte. Heute ist der Urwald durch Abholzung und Brandrodung auf eine Fläche von 6% geschrumpft. Dieses ökologisch wertvolle Gebiet, mit Flora und Fauna im Bonga Forest, soll vor seinem Verschwinden geschützt werden, denn wo sonst auf der Welt wächst der Kaffee wild im Wald. Statt Abholzung oder unkontrollierte Brandrodung, sollen die Kleinbauern den Wald mit seinen Kaffeepflanzen als Verdienstquelle sehen und so die Natur als Einheit zu erkennen, die schützenswert ist. Um den Weg des Kaffees kennenzulernen, besuchen wir eine Pflanzerfamilie, die uns durch den Regenwald führt. Wir lernen etwas über die Einzigartigkeit des Wildkaffees und schließen unseren Vormittag mit dem Besuch bei der Kooperative ab. Nachmittags lernen wir die Kaffeeverarbeitung vom Rösten, Sortieren bis zum Verpacken kennen. Der Tag schließt mit einem Abschlussbesuch bei der Kooperative, die uns mit der Konzeptvorstellung „Erhaltung der Biosphäre“ vertraut macht. Sicherlich werden wir an einer Kaffeezeremonie teilnehmen, sie ist in Äthiopien ein „Muss“ und dafür nimmt sich jeder Äthiopier Zeit. Abendessen und Übernachtung.
5. Tag:  Bonga – Jimma

Nach einem weiteren Besuch der Plantagen fahren wir zurück nach Jimma. Ankunft am Nachmittag. Wir bummeln über den Markt und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Abendessen und Hotelübernachtung.

6. Tag:  Jimma – Arba Minch
Am heutigen Tag führt die Tour durch eine traumhafte Bergwelt. Die Straße schlängelt sich auf über 3000 Meter Höhe an den Bergen entlang. Wir passieren kleine Dörfer und erreichen gegen Mittag die einzige Brücke, die über den Omo Fluss führt. Genießen Sie das einzigartige Panorama. Am Mittag erreichen wir Sodo, wo wir eine Rast einlegen wollen. Auf asphaltierter Straße führt nun die Etappe zum Lake Abyata und weiter nach Arba Minch, die größte Stadt im Süden Äthiopiens. Die Stadt wird wegen ihrer außergewöhnlich schönen Lage, zwischen den beiden Seen Lake Abyata und Lake Chamo, auch Himmelsbrücke genannt.  Abendessen und Hotelübernachtung.
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7. Tag: Arba Minch – Turmi 
Über Pisten durch hügelige Landschaft führt uns der heutige Tag zu den Konso. Dieser ethnologisch sehr ausgefallene Volksstamm lebt noch weitestgehend zurückgezogen in den Bergen. Sie sind ein kleines Bauernvolk, das ihr Gemüse terrassenförmig an den unfruchtbaren Berghängen anbaut. Besonders interessant ist ihr Totenkult. Phallusähnliche Holzfiguren stehen auf den Gräbern der Verstobenen. Wir fahren durch eine schöne Bergwelt, mit weitem Blick in das Tal. In der Ferne glitzert silbrig der Lake Stefanie. Wir erreichen in der Ebene Ebore. Die Stadt ist nach dem gleichnamigen, kleinen Volksstamm der Ebore benannt. Die Ebore leben als Nomaden in dieser Region. Wir fahren durch eine staubige Landschaft, um dann wieder in die Berge zu gelangen. Hier sehen wir merkwürdige Bäume, die förmlich ins Auge stechen. Es sind Weihrauchbäume. Am späten Nachmittag erreichen wir Turmi, der Hauptort des Volkes der Hamer. Auf dem Campingplatz können wir eine Dusche nach der Fahrt nehmen. Abendessen  und Zeltübernachtung.
8. Tag: Turmi
Am Vormittag machen wir einen Ausflug nach Omorate, das direkt am Omofluss liegt. Hier leben die Ghaleb, ein winzig kleiner Volksstamm, fast wie in der Steinzeit. Der Ort liegt nicht weit von der Grenze zu Kenia. Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der Turmi und erkunden die Umgegend. Für den Fall, dass eine Bullensprung Zeremonie stattfindet, ändert sich das Programm entsprechend. Genauso, wenn ein Markttag der Hamer in der Region stattfindet, der sehenswert ist. Die Hamer sind bekannt für ihre schöne Haarfrisur und haben eine seltsame Heiratszeremonie. Um ihrer Auserkorenen zu imponieren und sie vielleicht zu erobern, springen sie über 5 - 10 Rinderrücken. Erst dann sind sie ein Mann und in der Männergemeinschaft aufgenommen. Diese Zeremonie findet nach der Regenzeit im August und September statt. Wir machen einen kleinen Ausflug in der Gegend und besuchen ein Dorf der Hamer. Abendessen und Zeltübernachtung auf dem Campingplatz (mit Dusche) von Turmi.
9. Tag: Turmi – Mago Nationalpark
Am frühen Morgen brechen wir in den Mago Nationalpark auf. Akazien und Savannenlandschaft kennzeichnen das Bild dieser Landschaft. Der Park reicht bis auf über 2000 Meter Höhe.  Mit etwas Glück, so wie es bei Tierbeobachtungen üblich ist, sehen wir Elefanten, Giraffen, Leoparden, Löwen, Büffel, Zebras und verschiedene Antilopenarten, um nur einige Tierarten zu nennen. Wir durchfahren einen Landstrich, in dem die Tsemay, Ari und Benna zu Hause sind. Im Mago übernachten wir malerisch, in der Nähe eines kleinen Flusses, dem Neri, in dem man ohne Probleme auch baden kann. Am Abend unternehmen wir eine Safari zu Fuß und haben hoffentlich Glück Tiere zu sehen. Abendessen und Zeltübernachtung.

10. Tag: Mago – Mursi – Jinka
Quer durch den Mago Nationalpark geht es heute und wir stoßen auf die Mursi, ein erstaunlicher Volksstamm. Da sie als nomadisierende Hirten leben, ist es manchmal nicht leicht, sie zu finden. Als Schönheitssymbol tragen die Frauen runde Tonscheiben in ihren Unterlippen. Je größer die Platte ist, desto schöner und reicher sind sie. Woher dieses Schönheitssymbol kommt, weiß man nicht genau. Es gibt die Theorie, dass sie als Abschreckung für Sklavenjäger dienen sollen.  Die Männer tragen stolz zahlreiche Narben am Körper. Sie zeigen, wie viel Feinde oder Tiere sie schon getötet haben. Ihre flachen Hütten sind mit Stroh oder Blättern gedeckt. Die Mursis muten uns sehr fremd an und warten hartnäckig darauf fotografiert zu werden, um so ein paar Birr zu bekommen. Wir verlassen den Mago Nationalpark und es geht zu dem Städtchen Jinka, wo wir in einem angenehmen Hotel übernachten.

11. Tag: Jinka – Arba Minch
Am frühen Morgen starten wir unsere Etappe nach Arba Minch. Arba Minch bedeutet in der Landessprache poetisch „40 Quellen“. Gegen Mittag erreichen wir den Lake Abaya und Lake Chamo. Beide Seen sind von Gebirge umgeben. Auf dem See sehen wir Fischer mit ihren Ambatch, Boote die aus  dem leichtem Balsaholz, gebaut sind. Wir machen einen Ausflug auf dem Lake Chamo wo wir riesige Krokodile beobachten  können. Bis über sieben Meter lang werden diese Ungetüme, die hier sehr zahlreich sind. Aber auch Flusspferde, Flamingos, Pelikane und andere Vogelarten lassen sich hier beobachten. Abendessen und Übernachtung in Arba Minch.

12. Tag: Arba Minch – Lake Langano
Am Morgen verlassen wir Arba Minch und fahren via Sodo zum Ostafrikanischen Grabenbruches zum Lake Abyata. Ein weites Tal mit fruchtbarem Ackerland, umsäumt von hohen Bergen, ist das Merkmal dieser Landschaft. In diesem Landesteil leben die Sidima, ein Volksstamm, der vom Kaffeeanbau, Ackerbau  und Viehzucht lebt.  Am frühen Mittag erreichen wir den Lake Abyata. Flamingos und Pelikane, Kormorane, Fischadler und auch Affen kann man hier beobachten. Die angrenzenden Seen, teilweise Kraterseen, sind Bestandteil des Abyata - Shala  Nationalparks. Hier gibt es eine Straußenfarm und Antilopen zu sehen. Wir besuchen die heißen Quellen, denen heilende Wirkung nachgesagt wird. Von weit her kommen Kranke, um in dem heißen Wasser zu  baden. Am Abend Ankunft am  Lake Langano. Abendessen und Hotelübernachtung.

13. Tag: Lake Langano - Addis
Am Vormittag führt unsere Tour zunächst nach Debre Zeit. Der Verkehrsknotenpunkt  liegt eingebettet zwischen Kraterseen. Wir wollen hier eine Rast einlegen und in einem Restaurant, das malerisch über einem Kratersee liegt, einen Drink nehmen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Addis. Der Tag steht zur freien Verfügung, oder wir besuchen den Markt. Abendessen und Übernachtung.

14. Tag: Addis – Bahar Dar
Am Morgen Abflug nach Bahar Dar. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Anschließend starten wir zu unserer Fahrt zu den Wasserfällen des Blauen Nils. Über Piste geht es entlang kleiner Dörfer, umsäumt vom Gebirgsmassiv, bis Tis Isat.  Nach einer kleinen Wanderung durch eine idyllische Landschaft haben wir die Wasserfälle des Blauen Nils vor uns. Wir haben einen spektakulären Blick auf die Wassermassen, die donnernd über 400 Meter Breite und über 50 Meter Tiefe hinabstürzen. Anschließende Rückfahrt nach Bahar Dar. Am Nachmittag Ausflug mit dem Boot über den Tanasee. Wir besuchen Ura  Kidane Mereth, eine alte orthodoxe Kirche aus dem 14. Jahrhundert, mit sehr schönen alten Malereien. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Bahar Dar, Abendessen und Hotelübernachtung.

15. Tag: Bahar Dar – Gondar 
Entlang dem Tanasee geht es nach Gondar, der alten Kaiserstadt, die im 17. Jahrhundert von Kaiser Fasilides gegründet wurde. Wir besuchen die alten Schlossanlagen des Königs Fasilides. Die nächste Station ist das Kloster und die Debre Berehan Selassie - Kirche, mit den wohl schönsten Wand- malereien Äthiopiens. Die beiden kleinen Türme am Eingang des Klosters symbolisieren einen Löwen, das Wahrzeichen Äthiopiens. Sicherlich treffen wir im Garten des Klosters auf Klosterschüler, die von einem Priester im Glauben unterwiesen werden. Rückfahrt zum Hotel, das hoch oben auf dem Berg liegt. Man hat von hier aus einen sehr schönen Blick auf Gondar. Abendessen und Hotelübernachtung.

16. Tag: Gondar – Axum
Am sehr frühen Morgen geht die Fahrt weiter über Piste, durch eine traumhafte Landschaft der Semien Mountains. Wilde Berge, lang gezogene Täler wechseln sich ab, atemberaubend schön. Am Vormittag passieren wir Sankabir. Der Ort ist Ausgangspunkt für Trekkingtouren in die Semien Mountains. In dieser Bergwelt lebt der endemischen Dsachelada Pavian, eine Affenart, die es nur im Simien Nationalpark gibt. Wegen ihres roten Males auf der Brust werden sie „ Bleading Heart“ genannt. Wir fahren durch tief eingeschnittene Schluchten, entlang steiler, gefalteter Bergzüge und haben unvergleichliche Motive für Landschaftsaufnahmen. Nach dem das Hochplateau erreicht ist, können wir hier den Grabenbruch gut erkennen. Die grandiose Berglandschaft von über 4000 Meter Höhe, mit wild zerklüfteten Tälern der Semien Mountains sind landschaftlich sicherlich ein Höhepunkt des Landes. Kleine strohbedeckte Rundhütten schmiegen sich harmonisch in die Landschaft ein. Am frühen Abend erreichen wir Axum. Abendessen und Hotelübernachtung.

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17. Tag: Axum
Axum, der Wiege der alten, äthiopischen Kultur und die heilige Stadt für die orthodoxen Christen.  Vor 3000 Jahren trieb die Stadt Handel mit den Hochkulturen von Persien und Ägypten. Axum war im ersten Jahrhundert n. Chr. der Mittelpunkt eines mächtigen semitischen Reiches, wo die sog. axumitische Kultur ihren Anfang nahm. Auch heute noch zeugen die berühmten Stelen sowie Überreste von gewaltigen Tempelanlagen von der einstigen Bedeutung dieser Stadt. Die größten Stelen sind 33 Meter hoch.  Erst kürzlich wurde die größte Stele von den Italienern zurückgegeben, die sie unter Mussolini nach Italien gebracht hatten. In der Kirche der Heiligen Maria von Zion soll die wirkliche Bundeslade mit den Gesetzestafeln Moses liegen. Einen Beweis gibt es nicht, weil jeder Priester das als größtes Geheimnis hütet. Unser nächstes Ziel ist der Palast und das Bad der sagenumwobenen Königin von Saba. Ob die Königin Legende ist oder tatsächlich hier gelebt hat, ist völlig ungewiss. Wir besichtigen das Königsgrab des Bazan und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Abendessen und Hotelübernachtung.

18. Tag: Axum – Mekele
Fast entlang der Grenze zu Eritrea führt die Etappe nach Yeha, wo wir den Tempel besuchen. Der Tempel von Yeha stammt aus dem 5 Jh. v. Chr. aus voraxumischer Zeit. Er war dem Mondgott Almaqah geweiht. Etwas abseits unserer Strecke besuchen wir das Kloster Debre Damo.  Das Kloster ist eines der ältesten Äthiopiens und wird von Mönchen bewohnt. Nur über ein Seil können die letzten 15 Meter der Steilwand zum Eingang des Klosters erreicht werden. Im Kloster waren u. a. Angehörige der königlichen Familien gefangen gehalten, um einen möglichen Aufstand gegen den Kaiser vorzubeugen. Die beiden Klosterkirchen wurden zwischen dem 7. u. 11.Jh. erbaut.  Am späten Nachmittag erreichen wir Mekele. Den Palast kann man nur von außen besichtigen. Abendessen und Hotelübernachtung.

19. Tag: Mekele – Libela 
Zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise geht es heute nach Lalibela. Zunächst führt die Reise bis Korem. Hier verlassen wir die Hauptstraße und über eine etwas beschwerliche Piste, durch eine sehr schöne Berglandschaft, erreichen wir gegen Abend Lalibela, einst Hauptstadt einer mittelalterlichen Dynastie. Heute ist Lalibela ein expandierendes Städtchen, mit neu gepflasterten Straßen, das vom Tourismus profitiert. Abendessen und Hotelübernachtung.

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20. Tag: Lalibela
Der heutige Tag gehört ganz Lalibela. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau von über 2600 Meter. Vor über 800 Jahren ließ König Lalibela hier mehrere christliche Kirchen in den weichen Fels schlagen, um verborgen vor feindlichen Eindringlingen zu sein. Allein in Lalibela befinden sich elf dieser Felsenkirchen, die überwiegend in zwei Gruppen untereinander verbunden sind. Etwas außerhalb liegt die Bet Giyorgis, die wohl bekannteste Felsenkirche, die Georgskirche. Sie ist in Kreuzform aus dem Boden herausgemeißelt und die jüngste Felsenkirche. Die Kirchen Lalibelas wurden von der UNESCO zum Kulturwelterbe deklariert und gehören zu den 8 Weltwundern. In einem Labyrinth von in Felsen gehauenen Gängen liegen die Denkmäler völlig versteckt. Wahre Meisterwerke der Schmiedekunst sind die Metallkreuze, die die Priester zur Messe tragen und für die Lalibela u. a. berühmt ist. Wir entdecken das Umland Lalibelas mit ihren Klöstern, die teilweise versteckt in den Felsen liegen. Abendessen und Hotelübernachtung.

21. Tag: Lalibella – Addis Abeba  Abflugk
Je nach Flugplan fliegen wir am Vor- oder Mittag zurück nach Addis Abeba. Wenn Lust und Laune bestehen, besuchen wir die Hauptstadt mit dem wohl größten Markt in Afrika, dem Mercado. Hier können wir noch Einkäufe tätigen. Im liebevoll eingerichteten Nationalmuseum befindet sich das Original von „Lucy“, dem Bindeglied zwischen Affe und Mensch. In den verschiedenen Räumen wird die Jahrtausende alte Kultur dargestellt. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen nach dem Abschiedsdinner in einem typisch, äthiopischen Restaurant. Abflug gegen Mitternacht.

22. Tag:  Addis – Frankfurt 
Ankunft in Frankfurt am Morgen gegen 06:00.

ILeistungen: Linienflug ab Deutschland via Paris,
Deutschsprachige Reiseleitung von "Geo schützt den Regenwald“, Flug ab Frankfurt mit Ethiopian Airlines, Bahnanfahrt zum Flughafen – und zurück, Transfer, Doppelzimmer, 1/2 Pension, Ausflüge und Eintrittsgebühren, 3 Campingübernachtungen, Vollpension während der Zeltübernachtungen, Wasser und Tee, Campingausrüstung mit Schlafmatten, lokale Reiseleitung, Bus nicht klimatisiert, Allradfahrzeug Toyota, Fahrer, Koch, lokaler Führer, 4 Personen in einem Fahrzeug plus Fahrer.
Nicht im Preis eingeschlossen sind: Persönliche Ausgaben, Trinkgelder und Versicherungen. Visagebühr ca. 17,- Euro.
ITeilnehmerzahl: 12 – max. 16  Personen 

IAnforderungen: Mittelschwere Tour
Normale körperliche Kondition,  Hitzeverträglichkeit, Trittsicherheit, Toleranz, Kameradschaft und Bereitschaft zur Mithilfe.


Auf Wunsch organisieren wir gerne eine Verlängerung
© Africon Tours
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