Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Burkina Faso
Sonderreise zum Maskenfest
Faszination, Menschen, Kultur und Natur
16 Tage
18.02. - 04.03.2012
Preis pro Person im DZ: 3350,-
EZ-Zuschlag: 280,-
Burkina Faso heißt übersetzt das „Land der Aufrichtigen oder das Land der ehrenhaften Männer“ und ist bekannt für seine lebendige, traditionelle Kultur und Kunst. In der Hauptstadt Ouagadougou finden jährlich Festivals für den afrikanischen Film, Tanz und Gesang statt. Burkina Faso von Touristen noch weitgehend unentdeckt und ist ein Land voller Traditionen, indem die entspannte Atmosphäre und die herzliche Gastfreundlichkeit fasziniert. Jede Volksgruppe des Landes hat ihre eigenen Mythen, Sprache, Musik und Kleidung verfügt.
Im nördlichen Teil von Burkina Faso befindet sich der Süden der Sahara, in dem Tuareg, Songhai und Bella mit ihren Kamelen durch die Landschaft ziehen. Hier findet man, außer bunten Märkten, Spuren früher Besiedlung und Felsgravuren, die aus einer Zeit 6000 vor Christus stammen. Der andere Teil des Landes besteht hauptsächlich aus Steppen und Savannen. Im Südwesten finden Sie neben tropischen Wäldern auch Reis- und Zuckerrohrfelder und die Reste einer Festung, mit bis zu 6 Meter hohen Mauern, die auf die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe genommen wurde. Im Land der Lobi finden Sie die „Sukhala“ Familienburgen, die verstreut in der Landschaft liegen. Die Gourounsi, sind berühmt für seine bemalten Lehmburgen., deren Tradition Grenzübergreifen zu Ghana lebt.
Alle 2 Jahre findet in Dedougou ein Maskenfest statt. Es soll die alte Tradition der Masken ind Erinnerung behalten. Alle Masken haben eine tiefe religiöse Bedeutung. Es treten Maskengruppen aus den verschiedensten Ländern Westafrikas auf, es gibt Tänze, Musik ist zu hören und andere kulturelle Ereignisse prägen dieses beeindruckende Fest.
Das Fest ist vom 28.02 – 04.03.2012
Gebirgsketten und schroffe Felsschluchten prägen das Bild der Länder im Norden. Das Atakoragebirge im Norden kontrastiert mit der Weite der Savannenlandschaft. Finden Sie hier die berühmten Sombadörfer, die wie kleine Burgen sich verborgen in die Landschaft einschmiegen.
INur, wer wandert, begegnet Menschen!
IReiseverlauf
1. Tag: Abflug Deutschland via Paris nach Ouagadougou
Abflug morgens ab Wien nach Paris und Weiterflug nach Ougadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Ankunft abends und Transfer durch unsere Mannschaft zum Hotel.
Nach dem Frühstück ist eine Stadtbesichtung mit dem großen Markt, dem alten deutschen Gouverneurspalast, dem berühmten Fetischmarkt, wo alle wichtigen Fetische und Amulette für den täglichen Schutz erhältlich sind. Etwas bizarr mutet der Markt an, der aber einzigartig ist. Mittelpunkt stellt die deutsche Kirche im Zentrum dar, die das Stadtbild beherrscht. Am Nachmittag fahren wir an den Lac Togo. Wir erreichen zunächst Aneho. Die Stadt spielte eine wichtige Rolle in der deutschen Kolonialgeschichte. Aného ist die ehemalige Hauptstadt von Togo. Hier unterschrieb Dr. Nachtigal 1884 den Vertrag der deutschen Schutzherrschaft für Togo. Noch heute findet man Gebäude aus dieser Zeit. Unsere nächste Etappe ist Seko, am Monofluss. In diesem Dorf erleben wir die erste Voodoo Zeremonie und tauchen in eine völlig andere Welt ein. Wir besuchen die geheimnisvollen Voodoo Tempel, in denen seltsame Figuren, die Götter des Dorfes zu finden sind. Seko ist eines der berühmtesten Voodoo - Krankenhäuser in Benin. Anschließend Weiterfahrt nach Togoville, das über der roten, malerischen Steilküste liegt. Die Kirche, aus dem 19. Jahrh., wurde von Papst Johannes Paul in den 80ziger Jahren besucht und ist ein heiliger Ort. Mit der Piroge setzen wir anschließend über und kehren zurück zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.
3. Tag: Tenkodogo – Toésse – Tiebele: Bemalte Häuser (250 km)
Am frühen Vormittag starten wir unser Etappe nach Tiébéle, nahe der Grenze zu Ghana und gehört zum Land der Kassena, einer der Ethnien, die sich schon seit frühester Zeit auf dem burkinischen Territorium niedergelassen haben. Dieser Volksstamm ist berühmt für seine bemalten Lehmburgen. Als Motive dienen geometrische Muster, aber auch stark stilisierte Tierabbildungen, die ebenfalls mythische Bedeutung haben. Am beeindruckendsten ist der Königspalast des Königs der Kassena, Poawe. Er wurde in den letzten Jahren vor dem Verfall gerettet. Die Frauen der Kassena sind für die Dekoration der Häuser zuständig. Sie benutzen dazu schwarze Farbe, die aus Grafitpulver und Wasser gemischt ist und weiße Farbe, die mit Hilfe von Specksteinen gewonnen wird. Die Farbe wird auf den roten Untergrund aus Lehm, Wasser und Nere-Schoten aufgetragen. Leider wird aber auch immer häufiger Teer anstelle von Lehm verwendet. Als Motive dienen Muster und Symbole, die aus dem Alltagsleben oder religiösen Symbolik untwerworfen sind.
4./5. Tag: Tiébéle - Nationalpark Tambi Kaboré (100 km)
Am Vormittag wollen wir noch einige Gehöfte anschauen und fahren anschießend nach PO, die Grenzstadt zu Ghana. Hier, 8 KM von Po entfernt liegt das Dorf Tiakane, wo wir ebenfalls bemalte Häuser finden wir verlassen die Region von Tiébéle und fahren zunächst nach Po. Hier ist der Eingang zum Nationalpark. Der Nationalpark Kaboré-Tambi wurde 1976 als Pô-Nationalpark gegründet und später, nach einem 1991 dort getöteten Wildhüter, umbenannt. Etwas weiter südlich liegt ein weiteres Naturschutzgebiet, die Ranch de Nazinga. Der Park umfasst 1555 km² und liegt auf 200 bis 400 m Höhe über dem Meeresspiegel. Die Vegetation besteht aus typischen sudanischen Savannen, aber auch Galeriewäldern und Schwemmflächen des Flusses. Im Nationalpark leben Elefantenherden, Löwen, Büffel, Warzenschweine, Paviane, zahlreiche Antilopenarten und viele verschiedene Vogelarten. Durchzogen wird der Tambi Kaboré vom Fluss Nazinon.
6. Tag: Nationalpark Tambi Kaboré – Gaoua – Goldminen von Doudou (420km)
Wir verlassen die Region des Nationalparks und haben ein lange Tagesetappe vor uns. Zunächst geht es auf der Piste bis Leo und von dort aus weiter über Ouessa nach Gaoua, zu dem wir am späten Nachmittag gelangen. Gaoua ist die Hauptstadt der Region Sud-Ouest und der Provinz Pon. Das Städtchen liegt in einem Gebirgszug, der ca 600 Meter erreicht. Gaoua ist die Hauptstadt des Volksstammes der Lobi. Die Lobi war ein ehemals sehr kriegerischen Jägervolkes, das immer auf seine Unabhängigkeit bedacht war. Die Lobi leben traditionell in Sukhala genannten Familienburgen. Sie bestehen aus mehreren, von einer festen Lehmmauer umschlossenen Hütten, die immer einen gewissen Abstand voneinander wahren, um – wie es heißt – Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Entsprechend weit auseinandergezogen sind die Dörfer. Deshalb konnten viele Traditionen und Lebensgewohnheiten bis heute überdauern. Das zeigt der Glaube an Fetische ebenso wie die anhaltende Bedeutung von Ahnen- und Familienaltären. Allerdings werden die Sukhala immer seltener, und auch die Jagd auf Antilopen und andere Wildtiere der Savanne spielt heute kaum noch eine Rolle. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir die naheliegenden Goldminen, ansonsten am nächsten Vormittag. Abendessen und Übernachtung in Gaoua.
7. Tag: Gaoua – Banfora (200km)
Weiter führt uns die Etappe am heutigen Tag durch das Land der Lobi. Hier gibt es weit ausladende Baobabs und riesige Kapokbäume, außerdem Karité - und Schibutterbäume, aus deren avocadoähnlichen Früchten die Einheimischen Butter gewinnen. Immer wieder treffen wir auf Herden von Rindern und Schafen. Wir erreichen unser erstes Etappenziel, das Städtchen Lopereni. In der Nähe der kleinen Stadt befindet sich eine alte Ruine mit den Resten einer Mauer, deren Bedeutung man aber nicht zuordnen kann. Die massige Ruine; mit bis zu 6 Meter hohen Mauern, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ca. 8 KM von Loropeni liegt das Dorf Obiré. Hier beschützt ein riesiger Dorffetisch aus Lehm den Ort. Etwas außerhalb von Oiré liegen die Gräber der Gan Könige. Für jeden König wurde eine Lehmfigur errichtet. Bitte sprechen Sie das mit Ihrem Guide ab, damit er die Route entsprechend einplant, wenn Zeit genug besteht!!! Weiter geht es Sideradougou. Auf der Strecke beobachten wir vereinzelt Lehmhäuser der Lobi, die wie kleine Festungen aussehen. Riesige Zuckerrohrfelder zeigen uns, dass wir fast in Banfora angekommen sind. Wir erreichen die Stadt am späten Nachmittag. Abendessen und Übernachtung.
8. Tag: Banfora – Wasserfälle, Hypos (ganztägig)
In der Stadt Banfora selber gibt es nicht viel zu sehen, aber die Umgebung von Banfora ist interessant. Auf dem Weg zu den Wasserfällen von Karfiguela überqueren wir zunächst den Fluss Koba, an dessen Ufer Reis und Zwiebeln angebaut wird. Alles ist tiefgrün, vor lauter Fruchtbarkeit. Bei den Wasserfällen treffen wir vielleicht auf Meerkatzen und steigen die Felsen empor. Von hier aus hat man einen schönen Blick in die Umgebung. Weiter geht es zum Tengrelasee. Im See leben über 50 Flusspferde. Mit der Piroge fahren wir in deren Nähe, kommen aber nicht zu nah, da die Tiere überaus aggressiv werden können. Am späten Nachmittag geht es zurück nach Banfora. Abendessen und Übernachtung.
9. Tag: Banfora – Foumi (Schmiede) Bobo Fing Felsen von Sindou - Bobo (200km)
Zunächst wollen wir einen Abstecher zu den säulenartigen Felsen von Sindou machen und besuchen die Schmiede in dem kleinen Sénoufo-Ort Tourni. Auch in Koumi legen wir eine Pause ein. Das Dorf der Bobo-Fing trägt noch deutlich traditionelle Züge, obwohl der Tourismus mittlerweile unübersehbare Spuren hinterlassen hat. Wie Festungen wirken die drei bis vier Meter hohen Häuser aus Lehm. Schmiede gehen wie eh und je ihrem Handwerk nach, und Stammes- und Sippenzeichen belegen einen nach wie vor lebendigen Totemkult. Manche Türen tragen einen gemalten Rahmen aus weißer Tünche. Das zeigt an, dass in dem betreffenden Haus gerade frisches Dolo verkauft wird, ein Hirsebier, das in Burkina Faso gern getrunken wird. Auf guter Straße führt die Reise, anschließend entlang der Falaise von Banfora, nach Bobo. Wir erreichen die Stadt am späteren Nachmittag. Wenn Sie Lust haben, erfrischen Sie sich im Pool der Auberge oder schlendern noch etwas durch die Stadt. Abendessen und Übernachtung.
10. Tag: Bobo und Umgebung (ganztägig)
Bobo-Dioulasso heißt übersetzt Haus der Bobo und Dioula. Nach dem Frühstück Bummel durch die sehenswerte Stadt. Bobo erinnert mit seinen alten Häusern und den breiten Straßen an die Kolonialzeit der Franzosen und hat den Charme vergangener Zeit. Mango- und Kapokbäume säumen die Alleen der Stadt, in der die Kunst des Musikinstrumentenbaus zu Hause ist. Insbesondere gilt sie als Zentrum der Balafon-Produktion. Sehenswert ist natürlich der bunte pulsierende Markt, wo man schöne landestypische Handwerkskunst wie Batiken, Lederwaren, Töpferwaren und Bronzefiguren finden kann. Außer den reizvollen alten Stadtvierteln, wo sich das Leben wie im Rhythmus der Musik abspielt, ist die alte, imposante Moschee aus dem 17. Jahrhundert einen Besuch wert. Die Konstruktion ist im Bancobaustil und ähnelt den Lehmmoscheen im Nachbarland Mali. Am Nachmittag geht die Fahrt nach Koro und Konni, zwei Dörfer, die durch ihren erdroten Baustil und die Terrassendächer bekannt sind. Dieser Bobo Baustil ist typisch für diese Region. Die Dörfer sind nicht leicht zu finden, sie liegen ziemlich isoliert, hoch oben, versteckt zwischen den Felsen. Am Nachmittag Rückkehr nach Bobo. Abendessen und Übernachtung.
11. Tag: Bobo – Dedougou Maskenfest (180 km)
Am Vormittag verlassen wir Bobo und fahren an den Ausläufern der Falaise de Banfora entlang. Auch hier wird Zuckerrohr noch angebaut, ein Zeichen, dass die Gegend genügend Niederschläge hat. Das Umland wird nun flach, Kapokbäume, Baobabs, Karitébäume, abgeerntete Hirsefelder und kleine Dörfer bestimmen das Landschaftsbild.. Via Boundouki geht die Tour weiter und sollten am frühen Nachmittag Dedougou erreicht haben. Dedougou ist die Regionalhauptstadt und in der Gegend werden vor allem Erdnüsse und Baumwolle angebaut. Wenn Sie Lust haben, besuchen Sie heute schon das Maskenfest. Abendessen und Übernachtung im sehr einfachen Hotel in Dedougou.
12./13. Tag: Dedougou Maskenfest
Das Maskenfest, auch Festima genannt, fand 1996 zum ersten Mal statt und wird jetzt alle zwei Jahre durchgeführt. Ziel ist es, die Tradition bei zu behalten und auch den Tourismus für Burkina Faso zu fördern. Es kommen Maskengruppen aus den umliegenden Ländern, wie: Bénin, Côte d’ivoire, Guinée Conakry, Mali, Nigéria, Togo, Sénégal und Kamerun. Außerdem gibt es Tänze, Ausstellungen und Theateraufführungen zu sehen. Jede Maske hat seine eigene religiöse und kosmologische Bedeutung. Genießen Sie die Einmaligkeit dieser kulturellen Veranstaltung Westafrikas.
Abendessen und Übernachtung.
14. Tag: Dedougou – Ouaga (200 km)
Am Vormittag geht es zurück nach Ouagadougou. Zunächst führt die Strecke nach Koudougo. Die Stadt ist Eisenbahnstation und hat einen schönen Markt. Hier wollen unsere Mittagsrast einlegen. Weiter geht es nach Tanguen-Dassori. Nicht weit von hier liegt das Dorf Bazoulé mit einem See. Im kleinen See leben Krokodile, die den Bewohnern des Ortes und seiner Umgebung heilig sind. Sie verkörpern für sie, das findet man sehr oft in Westafrika, die Verstorbenen. Es wird Ihnen täglich geopfert und ein kleiner Opferaltar zeugt von dem noch immer lebendigen, animistischen Glauben. Sicherlich wird Ihnen ein Dorfbewohner ein Hühnchen zur Fütterung der Krokodile anbieten. Am Nachmittag erreichen wir Ouagadougou. Abendessen und Übernachtung.
15. Tag: Ouaga Abflug
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Vielleicht besuchen Sie noch den Zentralmarkt, wo jede Menge Geier ihr Futter suchen. Letzte Einkäufe. Am Abend gegen 18:00 Transfer zum Flughafen und Verabschiedung Ihrer Mannschaft. Abflug nach Paris.
16. Tag: Ankunft Deutschland
Ankunft morgens in Paris und Weiterflug nach Deutschland.
ILeistungen: Flug ab Deutschland via Paris oder Brüssel, Transfers, Doppelzimmer, ½ Pension, Auto mit Fahrer, Guide englischsprachig, Eintrittsgebühren in die Nationalparks, Campingmaterial,
Inicht enthalten: Visagebühren, Getränke, Fotografiererlaubnis ( falls notwendig)
ITeilnehmerzahl: 6 – 14 Personen
IHotels:
Ouagadougou: Hotel Palmier
Fada Gourma: Hôtel Auberge du 11 décembre
Arly: Campement im Park
Tiebélé: Campement
TENKODOUGOU: Hotel Djamou
N.P Tambi Kaboré: Hotel Ogapo in DIAPAGA
Gaoua/Doudou: Hotel Hala / Campement de Doudou
Banfora: Hotel Canne a Sucre
Bobo Dioulassou: Hotel Auberge
Dedougou: Hôtel Loba
Achtung: Die Hotels können sich ändern. Wegen Unvoerhersehbarkeiten, kann sich die Reiseroute ändern
Sie müssen einen Schlafsack mitnehmen, da die Hotels bzw. Campements sehr einfach sind.
© Africon Tours