Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Benin
Sonderreise zum Masken- und Musikfest in Benin
Faszination, Menschen, Kultur und Natur
15 Tage
19.11. - 02.12.2010
20.11. - 03.12.2011
Preis pro Person im DZ: 3050,-
EZ-Zuschlag: 250,-
Südlich der Sahara, fast am Äquator, zwischen Atlantik und Trockensavanne erstrecken sich die beiden Länder BENIN und TOGO, die wie Finger in den afrikanischen Kontinent hineinragen. Beide Länder symbolisieren ein fast unbekanntes Afrika und zählen immer noch zu den geheimen Tipps für jeden, der besonderes erleben will.
Ende November findet ein großes Masken - und Musikfest in Cotonou, in Benin, statt. Die Benin-Masken sind berühmt, aber sehr selten zu sehen. Wie überall in Westafrika symbolisiert die Maske die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits. Sie wird von Geheimbünden zu festlichen Anlässen oder Initiationsriten, getragen und symbolisiert die Ahnen und Geister. Aber auch zur Ahnenverehrung tritt die Maske in Geheimgesellschaften auf. Die Maskentänze haben das Ziel, die Einheit und den Ausgleich der Gesellschaft zu bewahren. In der heutigen Zeit, haben die Maskentänze auch eine sehr humorvolle Funktion, in dem sie Dinge des alltäglichen Lebens darstellen. Verstärkt wird der Maskentanz durch Trommeln, Musik und Tänze. Wir wollen die alte Tradition Westafrikas Ihnen näher bringen.
Entdecken Sie zwei Länder mit über 100 verschiedenen Volksstämmen, die ihre alten Traditionen bewahrt haben. BENIN hat eine lange und alte Geschichte, die bis weit in das 16. Jahrhundert hinein reicht. Noch heute sieht man, gerade im Süden Benins, die faszinierenden Spuren aus glanzvoller Vergangenheit in den Bauwerken und besonders in der Kunst.
Benin und Togo verbinden die Mystik des Voodoo Kultes. Kleine Schreine, versteckt unter riesigen Kapokbäumen, zeugen von der Lebendigkeit dieses Glaubens, der nicht nur hier, sondern in ganz Afrika verbreitet ist. Entdecken Sie die vielfältige Schönheit dieser Region, mit ihren von Palmen umsäumten Sandstränden am Atlantik.
Gebirgsketten und schroffe Felsschluchten prägen das Bild der Länder im Norden. Das Atakoragebirge im Norden kontrastiert mit der Weite der Savannenlandschaft. Finden Sie hier die berühmten Sombadörfer, die wie kleine Burgen sich verborgen in die Landschaft einschmiegen.
IALI NANNJON - Gute Reise, sagen die BENINOIS
IReiseverlauf
1. Tag: Ankunft in Lomé
Abflug nach Lomé. Ankunft abends in der Hauptstadt Togos, mit ihren ca. 850.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Transfer zum Hotel, das direkt am Meer liegt. Übernachtung.
2. Tag: Lomé – Lac Togo – Lomé
Nach dem Frühstück ist eine Stadtbesichtung mit dem großen Markt, dem alten deutschen Gouverneurspalast, dem berühmten Fetischmarkt, wo alle wichtigen Fetische und Amulette für den täglichen Schutz erhältlich sind. Etwas bizarr mutet der Markt an, der aber einzigartig ist. Mittelpunkt stellt die deutsche Kirche im Zentrum dar, die das Stadtbild beherrscht. Am Nachmittag fahren wir an den Lac Togo. Wir erreichen zunächst Aneho. Die Stadt spielte eine wichtige Rolle in der deutschen Kolonialgeschichte. Aného ist die ehemalige Hauptstadt von Togo. Hier unterschrieb Dr. Nachtigal 1884 den Vertrag der deutschen Schutzherrschaft für Togo. Noch heute findet man Gebäude aus dieser Zeit. Unsere nächste Etappe ist Seko, am Monofluss. In diesem Dorf erleben wir die erste Voodoo Zeremonie und tauchen in eine völlig andere Welt ein. Wir besuchen die geheimnisvollen Voodoo Tempel, in denen seltsame Figuren, die Götter des Dorfes zu finden sind. Seko ist eines der berühmtesten Voodoo - Krankenhäuser in Benin. Anschließend Weiterfahrt nach Togoville, das über der roten, malerischen Steilküste liegt. Die Kirche, aus dem 19. Jahrh., wurde von Papst Johannes Paul in den 80ziger Jahren besucht und ist ein heiliger Ort. Mit der Piroge setzen wir anschließend über und kehren zurück zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.
3. Tag: Lomé – Kpalimé – Atakpamé
Am frühen Mittag geht es dann durch typische Savannenlandschaft, entlang Teakbäumen und Palmen in nördlicher Richtung nach Kpalimé. Umgeben von Bergen bis über 950 Meter Höhe ist das Klima hier angenehm mild und wird von den Europäern besonders geschätzt. Wir fahren auf die Misahöhe und besuchen anschließend einige deutsche Gräber, die malerisch versteckt auf einem Hügel liegen. Die alten Kolonialgebäude werden von den Einheimischen noch heute als Wohnhaus benutzt. Wir fahren anschließend weiter in nördlicher Richtung nach Atakpamé. Die Landschaft ändert sich nun, Teakholzwälder, Mais-, Maniok- und Reisfelder befinden sich in dieser Region des Landes. Die Berge sind hier teilweise schroff. Am Nachmittag Ankunft in Atakpamé, der Hauptstadt der Region. Dieses Städtchen, das oben auf dem Hochplateau liegt, ist Knotenpunkt der Region. Abendessen und Übernachtung in Atakpamé.
4. Tag: Atakpamé – Lama Kara
Wenige Kilometer hinter Atakpamé findet man das Gebäude der alten deutschen Telegrafenstation, die in der Kolonialzeit Togo mit Berlin verband. In dieser Ecke Togos findet man typischen Rundbauten. Auf dem Weg passiert man den Faille d'Aledjo, eine riesige Felsenspalte, die sicherlich ein Foto wert ist. Von diesem Todesfelsen wurden Hexen und Zauberer fast 100 Meter in die Tiefe geworfen. In Kara beginnt die Trockensavanne, die fast wie eine Mondlandschaft aussieht. Die Kabya, so heißt der Volksstamm hier, bauen terrassenförmig ihr Gemüse an, um dem kargen Boden optimal auszunutzen. Abendessen und Übernachtung in Kara, der Grenzstadt zu Benin.
5. Tag: Kara – Sombaland – Natitingou
Heute verlassen wir Togo, um nach Djougou in Benin zu gelangen, in das Land der Sombas. Die Sombas, was in der Landessprache die "Nackten“ heißt, sind bekannt für ihre im Bancostil gebauten Lehmhütten, die wie kleine Burgen aussehen. Am Eingang jeden Hauses findet man mehrere Lehmkegel. Es sind Opferstätten Besuch einiger Dörfer in der Region des Atakoragebirges. Teilweise noch völlig traditionell, wie in alten Zeiten, leben die Menschen hier, die trotz aller Christianisierungsversuche Animsten geblieben sind. Die Frauen tragen teilweise als Schönheitsideal noch einen kleinen Steinkeil, der in die Unterlippe getrieben wurde. Durch das Atakoragebirge, das bizarr aufragt, geht die Fahrt über rote Pisten nach Natitingou. Einen wunderschönen Blick in die ferne Ebene erleben wir, wenn das Hochplateau erreicht ist. Ankunft in Natitingou, der Hauptstadt des Nordens von Benin. Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Natitingou – Tanougou – Natitingou
Am späten Vormittag Fahrt in das Sombaland. Erleben Sie hier die roten Lehmburgen der Tata-Sombas, die teilweise mit schönen Ornamenten verziert sind. Über die hügelige Landschaft des Atakoragebirges schlängelt sich die Piste. Wir haben auf dieser Fahrt einen schönen Ausblick in Täler, wo versteckt zwischen Palmen, malerisch kleine Dörfer liegen. Bei Tangueta, der Hauptstadt der Region und wollen die Cascaden von Tanougou besuchen. Hier kann man sich im kühlen Wasser erfrischen. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Natitingou, wo man sich bei einem kühlen Getränk im Hotel ausruhen kann. Am Abend, nach dem Essen, eventuell noch ein kleiner Stadtbummel und Einkehr in eine typisch afrikanische Kneipe.
7. Tag: Natitingou – Paracou
Am Vormittag führt uns der Weg von Natitingou nach Djougou nach Paracou, der Hauptstadt der Region Bariba. Große Baobabs, der Baum Afrikas und riesige Kapok Bäume umsäumen den Straßenrand. Farbenfroh gekleidete Frauen, die kilometerweit ihre Lasten zum nächsten Markt tragen, fügen sich in das Bild der Landschaft ein. Am späten Nachmittag Ankunft in Paracou, dem Umschlagplatz der Baumwolle und der Güter, die aus dem Norden des Landes oder aus dem angrenzenden Burkina Faso und dem Niger hierher gelangen. Besuch des bunten Marktes, auf dem man die verschiedenen Volksstämme mit den ihnen eigenen Haartrachten und ihrem besonderen Schmuck der Region bewundern kann. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Paracou.
8. Tag: Paracou – Dassa – Abomey
Je weiter südlich die Reise geht, desto grüner wird die Landschaft, untrüglich, dass es in die Feuchtsavanne übergeht. Am Straßenrand finden Sie kunstvoll aufgebaute Ananas, die zu dieser Jahreszeit reif sind. Bei einem Zwischenstopp in Dassa besuchen wir die Grotte „unserer Frau von Agribo“, der bedeutendste Wallfahrtsort der Katholiken Westafrikas. Dassa ist eine pittoreske, direkt an wild zerklüfteten Felsen gelegene kleine Stadt. Sie wird wohl, in Anlehnung an Rom, Stadt der 41 Hügel genannt. Versteckt in den Felsen, liegt eine bedeutende Kultstätte der Voodooanhänger. Weiter südlich führt unsere Reise bis nach Bohicon. Unterwegs machen wir je nach Wunsch, Fotostopps. Wenn am heutigen Tag Markt in Bohicon ist, wollen wir diesen besuchen. Er ist farbig, lebhaft und sehenswert. Bohicon ist ebenfalls eine alte Königsstadt des Königreiches Dahomey. Am späten Nachmittag erreichen wir Abomey, die alte Königshauptstadt Benins. Abendessen und Übernachtung.
9. Tag: Abomey
Bei einem Stadtrundgang finden wir überall versteckt, kleine Tempel oder Figuren, die Beweis des lebendigen Voodoo-Glaubens sind. Am Vormittag haben wir eine Audienz beim König von Abomey, der umgeben von seinem Hofstaat und seinen Frauen, Würde und Weisheit ausstrahlt. Besuch der Stadt mit seinem Markt, wo man auch die berühmten Benindecken mit ihren bunten Applikationen kaufen kann. Der Markt von Abomey ist absolut lohnenswert, es wimmelt vor Menschen und ist natürlich auch die Informationsbörse für die Region. Im Handwerkerviertel finden wir Schmiede und Bronzegießer bei der Arbeit. Besuch des Königshauses von Abomey und dem Museum mit dem mit Menschenschädeln „geschmückten“ Thron des Königs Ghezo. Kultgegenstände, Trachten und Wandbilder vermitteln einen Eindruck über die glorreiche Vergangenheit des Königreiches Dahomey. Am späten Nachmittag erleben wir einen Voodoo Tanz, der wild und exotisch anmutet. Abendessen und Übernachtung.
10. Tag: Abomey – Ouidah
Am Morgen geht es nach Yenawa, einem typischen Dorf am Mono Fluss. Hautnah erleben wir die Anbetung zu den Voodoo Göttern, wobei viel Alkohol fließt und natürlich auch das Blutopfer nicht fehlen darf. Anschließend führt die Reise nach Ouidah. Hier steht die Wiege des Voodoo Kultes. Wir besuchen diesen außerordentlich geschichtsträchtigen Ort, von dem aus die Sklaven nach Brasilien, Amerika und in die Karibik verschleppt wurden. Besuch des portugiesischen Forts aus dem 16. Jahrhundert mit seinem kleinen Museum, das aus der Sklavenzeit berichtet. Der heilige Wald und der Tempel der Pythons, in dem die Pythonschlangen leben und verehrt werden, sind die nächsten Stationen. Der Sklavenweg, auf dem große Steinskulpturen die Leidensstationen der Sklaven eindrucksvoll symbolisieren und das Maison de Brazil rundet unseren Besuch in Ouidah ab. Abendessen und Übernachtung.
11. Tag: Ouidah – Ganvier – Cotonou
Am Vormittag fahren wir nach Ganvier, dem Venedig Afrikas. Wir besuchen die kleine Stadt, die mitten im See liegt, die Pfahlhütten und mit dem schwimmenden Markt. Ganvier, am See von Nokoué, ist die größte Pfahlbausiedlung in Afrika - über 15.000 Menschen leben hier. Das ganze Leben von der Geburt bis zum Tod spielt sich auf dem Wasser ab. Ganvier war Zufluchtsort vor den kriegerischen Absichten der Könige von Fon, Allada und Dan Home. Mit einer Pinasse entdeckt man diesen eindrucksvollen Ort, der auch Partnerstadt von Venedig ist. Am Nachmittag geht es weiter nach Cotonou, mit über 800.000 Einwohnern die größte Stadt Benins.
12. Tag: Cotonou – Porto Novo – Cotonou
Am Vormittag treffen wir auf einen Ethnologen der Universität von Cotonou, der uns die Bedeutung der Masken und Tänze für den kommenden Tag einweist. Gegen Mittag fahren wir dann nach Adjara, einem traditionellen Dorf, in dem die Trommelschnitzer von Benin ihr Handwerk betreiben. Hier ist die beste Gelegenheit, sich eine Trommel oder TAM TAM zu erhandeln, wenn Sie ein Originalinstrument mitnehmen wollen. Mittag Ankunft in Porto Novo, der Verwaltungshauptstadt von Benin mit ca. 130.000 Einwohnern. Die Stadt wurde von den Portugiesen im 16. Jahrhundert gegründet und beherbergte den größten Sklavenmarkt Westafrikas. Porto Novo ist das Zentrum des Orisha Kultes, eine der Grundlagen des Voodoo Kultes. Besichtigung der Altstadt mit seinen alten portugiesischen Kolonialhäusern, dem Völkerkundemuseum und dem Königspalast von König Toffa, dem ehemaligen Herrscher des Königreiches Hogbonou. Rückehr nach Cotonou und Abendessen und Übernachtung.
13. Tag: Cotonou Masken – und Tanzfest
Am heutigen frühen Vormittag erleben wir den Tanz der verschiedensten Masken und unterschiedliche Musikgruppen. Tauchen Sie ein, in eine unbekannte Welt Westafrikas, voller Mystik und Geheimnisse. Sie werden erstaunt sein, aber auch herzhaft lachen können, wenn Masken Dinge aus der realen Welt der Bevölkerung darstellen. Hier in Benin, wie in ganz Afrika liebt man das lachen und den Humor. Trommeln und Gesang der verschiedenen Musikgruppen runden den Eindruck eines faszinierenden Afrika ab. Am Abend Empfang und Abendessen bei unserem Partner.
14. Tag: Cotonou
Der Tag ist zum Entspannen vorgesehen. Ausflug an den Strand, wo Sie eventuell zu Mittagessen können. Der Nachmittag steht für letzte Einkäufe zur freien Verfügung. Abendessen und anschließend Transfer zum Flughafen. Assistenz durch unseren Partner, der Ihnen bei den Formalitäten behilflich ist.
15. Tag: Ankunft in Deutschland
Am frühen Morgen Ankunft in Paris und Weiterflug mit einer Linienmaschine nach Deutschland.
ILeistungen: Linienflug ab/bis Frankfurt, München, Stuttgart , Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin
mit Air France
Transfers und Flughafengebühren, 14 Übernachtungen in ** Sterne oder *** Sterne Hotels oder Campements
Besichtigungs- und Rundreiseprogramm mit Tänzen und Audienz gemäß Reisebeschreibung,
Halbpension während der Rundreise, Eintrittsgelder in Museen,
deutschsprachig lokale Reiseleitung, einheimische Führer, Masken – Musikfest.
Inicht enthalten: Visagebühren, extra Essen, Getränke, Trinkgelder und persönliche Ausgaben.
ITeilnehmerzahl: 6 – 16 Personen
© Africon Tours