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Africon Tours GmbH
Humboldtstraße 30
89231 Neu-Ulm
Telefon:   +49 731 - 176 29 79
Fax:        +49 731 - 176 29 81

africontours@t-online.de

I Reiseanmeldung I

Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Äthiopien

Sonderreise zum Timkatfest und
Expeditionsreise in die Danakil Wüste

 

07.01. - 01.02.2011
Preis pro Person im DZ: 3280,- 

EZ-Zuschlag: 190,-

I Reiseanmeldung

Äthiopien-Expedition, Timkatfest, Afrika Reise, Afrika Trekking, Abenteuer Reise

Jedes Jahr findet in Äthiopien am 19.01 das bedeutendste Fest der koptischen Christen statt. Es wird die Taufe Jesu gefeiert. Umzüge und festlich gekleidete Menschen prägen das Stadtbild. Bis zu 10.000 Pilger, die oft tagelang unterwegs sind, ziehen durch die Stadt zum ca. 3 KM entfernten Taufbecken, das mit heiligem Wasser gefüllt ist. Die Priester sind in verschiedene Gewänder gekleidet, weiß, was den Himmel bedeutet und schwarz, was die Erde bedeutet. Die farbigen Schirme, die die Priester tragen stellen die himmlischen Sphären dar.
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Die ganze Nacht hindurch beten und singen die Geistlichen, um zum Sonnenaufgang die große Taufzeremonie zu zelebrieren. Anschließend geht die Prozession mit den heiligen Bundesladen zurück zu ihren Kirchen. Weihrauch und Myrre erfüllt die Luft. Das Läuten der Handglocken, das Rasseln der Sisstren, Trompetenklang und Trommeln tönen durchdringen die Landschaft. Unvergleichlich, wenn die Priester aus den verschiedenen Felsenkirchen mit Ihrer Bundeslade den Berg hinab kommen, um sich zu einer Prozession zu vereinen. Das Fest geht mittags los und endet am Mittag des Folgetages.

Diese Reise verbindet eine Expedition in die Danakil Wüste, dem tiefsten und heißesten Punkt der Erde, mit den kulturellen Höhepunkten im Norden des Landes. Über Axum fahren wir durch die spektakulären Simien Mountains, mit ihren wilden Schluchten und spektakulären Landschaften, bis nach Gondar. In der Nähe von Baha Dar besuchen wir die Nil-Fälle von Tississat und unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Tana-See.
Wegen der Hotelsituation werden wir größtenteils im Zelt übernachten, um unabhängig zu sein. In den Simien Mountains werden wir leichte Wanderungen unternehmen, die nicht allzu schwierig werden sollen, um die Landschaft zu erkunden.

IReiseverlauf

1.  Tag: Ankunft in Addis Abeba
Flug mit einer Linienmaschine von Frankfurt nach Addis Abeba, spätabends Ankunft in Addis und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Addis – Awash
Am Morgen starten wir die Expeditionsreise. Zunächst führt die Tour nach Südosten auf guter Strasse bis zur Ortschaft Nazaret. Nazaret ist eine lebhafte Stadt und Handelsknotenpunkt in der Region und wegen seiner heißen Quellen in Sodere beliebt. Weiter geht es in nord-östlicher Richtung, entlang der kaum befahrenen Eisenbahnlinie nach Djibouti. Wir gelangen an den Metaharasee. Dieser tiefdunkle See ist ein Vulkansee. Weiter geht es in das Awash-Gebiet, wo wir unser Zelt aufschlagen.
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3. Tag: Awash - Semera
Vom Awash-Gebiet geht es nun ein weites Stück nach Norden, am westlichen Rand der Danakil-Senke entlang bis nach Mille, das wir nach der Überquerung des Awash-Flusses erreichen.  Die kleine Ortschaft Assaita liegt weiter östlich direkt am Südrand der Danakil-Wüste. Auch hier wollen wir noch einmal nach Möglichkeit in einer kleinen Lodge übernachten. Nach Norden dehnt sich nunmehr die gewaltige und heiße Danakil-Senke aus, die stellenweise mehr als 100m unter dem Meeresspiegel liegt und der heißeste Ort der Erde ist. Hier wurden bedeutende hominide Funde gemacht, unter anderem Lucy, die Sie im Nationalmuseum in Addis sehen können. In den nächsten Tagen werden wir diese scheinbar völlig unwirtliche Gegend erkunden. Zeltübernachtung.
4. –6. Tag: Die Danakil Wüste
Unsere Fahrt durch die faszinierende Danakil-Wüste,  führt uns bis hoch in den Norden zum Lake Afrera, einem  Salzsee, aus dem schon seit Urzeiten Salzbarren, die sog. Amoles, gebrochen werden, einst und auch heute noch ein wichtiges Handelsgut. Traditionell wird der Salzabbau hauptsächlich von den Afar-Nomaden betrieben, die mit  Kamelkarawanen die Salzblöcke zu den Märkten der höher gelegenen Regionen bringen. Die Landschaft ist geprägt von vielen Vulkankegeln, die sich gewaltig aus der geborstenen, schwarzen Lavalandschaft erheben. Heiße Quellen, aber auch hoch aufschießende Geysire und gurgelnde Wasserlöcher bringen Leben in die scheinbar tote Landschaft, die trotzdem  Heimat von nahezu 100 000 Nomaden ist. Wir werden einige kleine Afar-Siedlungen besuchen und den Salzabbau beobachten können. Am 6. Tag erreichen wir den Erta Ale Krater. Zeltübernachtung.
7. Tag : Erta Ale Krater

Heute erreichen wir einen der Höhepunkte unserer Reise den Erta Ale Vulkan. Der  Vulkan liegt 613 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Höhe von über 1000 Metern. Wegen der Hitze ersteigen wir den Vulkan erst am späten Nachmittag. Der Aufstieg dauert ungefähr 4 Stunden. Am Abend, haben wir dann einen phantastischen Blick in das brodelnde Innere des noch aktiven Vulkans. Ein Lavasee, den man auf Fotos aus dem Jahre 1994 fotografierte am Grund des Vulkans, ist erkaltet. Aber man erkennt gut glühende Lavatürme, aus denen Rauch emporsteigt. Der Blick in den Krater ist einfach unvergesslich. Abendessen und Übernachtung am Kraterrand. Zeltübernachtung.

8. Tag: Erta Ale – Dodom
Am frühen Morgen beginnen wir unseren Abstieg. Kamele tragen die Ausrüstung, so dass wir die Hände frei haben. Anschließend geht es zurück nach Dodom  wo wir unser Lager aufschlagen und den klaren Nachthimmel genießen können. Dodom selbst besteht aus ein paar Hütten. Abendessen und Zeltübernachtung.
9. – 10. Tag: Dodom – Kombolcha
Zurück geht es über über schwierigste Piste aus Lava und später über Sand zurück zum Lake Afrera und Kombolcha. Unterwegs treffen wir immer wieder auf kleine Gruppen der Afrar, die nomadisierend durch eine Region ziehe, die völlig lebensfeindlich ist.  Wir werden einige kleine Afar-Siedlungen besuchen und den Salzabbau beobachten können. Aber Achtung, die Afar sind ein sehr stolzes Volk und Europäern nicht sehr aufgeschlossen gegenüber. Abendessen und Zeltübernachtung.
11. Tag: Danakil – Agot Berge
Etwa an diesem Tag verlassen wir die Danakil-Senke nach Westen Richtung Woldiya. Hier können wir einen kühlen Drink nehmen. Woldiya ist ein kleiner Marktort, am Rande der Agot Berge. Irgendwo im Grünen schlagen wir unser Lager auf. Zeltübernachtung.
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12. – 14. Tag: Lalibela

Über eine etwas beschwerliche Piste, durch eine sehr schöne Berglandschaft, erreichen wir Lalibela, einst Hauptstadt einer mittelalterlichen Dynastie. Heute ist Lalibela ein expandierender Ort, die Strassen des Städtchens wurden unlängst neu gepflastert. Vor über 800 Jahren ließ König Lalibela hier mehrere christliche Kirchen aus und in den weichen Fels schlagen, damit hervorragend verborgen vor feindlichen Eindringlingen. Allein in Lalibela befinden sich elf dieser Felsenkirchen, die überwiegend in zwei Gruppen untereinander verbunden sind. Etwas außerhalb liegt die Bet Giyorgis, die Georgskirche, die in Kreuzform aus dem Boden herausgemeißelt ist. Die Kirchen Lalibelas wurden von der UNESCO zum Kulturwelterbe deklariert. Das Timkat-Fest (Erscheinungsfest), das höchste religiöse Fest Äthiopiens, wird natürlich in Lalibela besonders intensiv mit farbenprächtigen Prozessionen am 19. Januar begangen. Zu diesem große n religiösen Fest reisen viele Gläubige aus andern Landesteilen Äthiopiens eigens an, aber auch viele Besucher kommen an diesem Tag nach Lalibela. Durch diesen Andrang in dem sonst so kleinen Gebirgsdorf, kann es gelegentlich zu Engpässen in den wenigen Hotels kommen, so dass vom Besucher eine gewisse Flexibilität erforderlich ist. Für uns als Expeditionsreisende kein Problem, denn selbst wenn wir notfalls zelten müssten, steht das Erlebnis des Timkat-Festes im Vordergrund. Das Fest beginnt am Nachmittag mit der feierlich Prozession aller Kirchen. Die Bundesladen der einzelnen Felsenkirchen treffen sich an einem zentralen Punkt an der Strasse und zieht dann mit Gesang, Trommeln und den typischen Rasseln der Sistren, ca. 3 KM weiter, bis an das Taufbecken. Hier stehen Zelte, in denen die Bundesladen aufgestellt werden. Die ganze Nacht singen und beten die Priester und die Pilger. Morgens, mit dem Sonnenaufgang beginnt die Taufzeremonie. Am Vormittag zieht die Prozession zurück zu den einzelnen Felsenkirche. Die Priester tanzen ausgelassen, ein feierlich, fröhliches und sehr farbenfrohes Bild, was sich in die Erinnerung einprägt. Wir erleben viel Mystik und Symbolik des alten koptischen Glaubens. Zeltübernachtung.

15. – 16. Tag: Lalibela - Mekele
Von Lalibela geht es dann nach Norden auf einer neuen Fahrstrecke, die durch die beeindruckende Gebirgslandschaft der Bergketten von Kobo. Hier werden wir im Zelt übernachten. Am nächsten Morgen führt die Expeditionsreise nach Mekele, der Hauptstadt der Provinz Tigray. Mekele ist eine junge und moderne Stadt.  Die Stadt liegt in einer fast baumlosen Ebene. Wir besuchen den Palast von Kaiser Yohannes, der Mekele 1871 – 1889 zur Hauptstadt Äthiopiens machte. Anschließend machen wir einen Ausflug zu den berühmten Tigray Kirchen Abreha Atzbeha und  Wukro Kirkos, die von zwei  Bruder-Königen  gegründet wurden, die im 5. Jahrhundert in und um Axum regierten. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Mekele. Abendessen und Hotelübernachtung. 

17. Tag: Mekele – Axum
Fast entlang der Grenze zu Eritrea führt die heutige Etappe. Auf unserer Fahrt nach Axum , besuchen wir das Kloster Debre Damo.  Das Kloster ist eines der ältesten Äthiopiens und wird von Mönchen bewohnt. Der Zugang für Frauen ist untersagt. Nur über ein Seil können die letzten 15 Meter der Steilwand zum Eingang des Klosters erreicht werden. Das Kloster war u.a.  Angehörige der königlichen Familien gefangen gehalten, um einen möglichen Aufstand gegen den Kaiser vorzubeugen. Die beiden Klosterkirchen wurden zwischen dem 7. u. 11. Jh. erbaut.  Weiter geht es anschließend nach Yeha. Der Tempel von Yeha stammt aus dem 5 Jh.  V. Chr, aus voraxumischer Zeit. Er  war dem Mondgott Almaqah geweiht. Über Adigrat erreichen wir am Nachmittag Axum. Abendessen und Hotelübernachtung.

18. Tag: Axum
Axum war im ersten Jahrhundert n. Chr. der Mittelpunkt eines mächtigen semitischen Reiches, von dem die sog. axumitische Kultur ihren Anfang nahm. Auch heute noch zeugen die berühmten Stelen sowie Überreste von gewaltigen Tempelanlagen von der einstigen Bedeutung dieser Stadt. Die größten Stelen sind 33 Meter hoch.  Erst kürzlich wurde die größte Stele von den Italienern zurück gegeben, die sie unter Mussolini nach Italien gebracht hatten. In der Kirche der Heiligen Maria von Zion, soll die wirkliche Bundeslade mit den Gesetzestafeln Moses liegen. Einen Beweis gibt es nicht, weil jeder Priester das als größtes Geheimnis hütet.. Wir besuchen Axum und lassen den Tag ausklingen.  Hotelübernachtung.

19. – 20. Tag: Simien Mountains
Von Axum aus geht die Fahrt nach Süden durch eine spektakuläre Landschaft. Zunächst führt uns die Strasse zu einem Hochplateau und dann durch wilde Täler, Bergrücken bis zu den Simien-Bergen.  Die Simien sind eines der größten Bergmassive in ganz Afrika mit dem Ras-Dashen, dem  mit 4600 m höchsten Berg Äthiopiens. Wir übernachten nach Möglichkeit in dem kleinen Ort Debark, um von hier aus Ausflüge in die Simien-Berge mit einer afro-alpinen Vegetation und einer endemischen Tierwelt zu unternehmen. In dieser Landschaft lebt der Dsachelada Pavian, eine Affenart, die es nur im Simien Nationalpark gibt. Wegen ihres roten Males auf der Brust werden sie „ Bleading Heart “ genannt. Mit etwas Glück können wir den Simienfuchs, der nur im Äthiopischen Hochland vorkommt und den Äthiopischen Steinbock beobachten. Riesige Lubelien wachsen in dieser Höhe. Sie entdecken eine Bergwelt, mit versteckten kleinen Dörfern, wilde Schluchten und bizarre Felsformationen,  die unvergesslich sind. Zeltübernachtung. Am Abend des 19. Tages kehren wir nach Debark zurück. Übernachtung im Camp.

21. Tag: Gondar
Am sehr frühen Morgen führt  die Tour weiter  durch eine Ebene, dann wieder abwechselnd zerklüftete Berge zu der nördlich vom Tana-See liegenden alten Kaiserstadt Gondar. Sie wurde von Kaiser Fasilades (1632-1667) gegründet. Berühmt ist die Stadt für die zahlreichen kaiserlichen Schlösser und Burgen, die fast europäisch anmuten. Zur Zeit werden die Schlösser teilweise wieder renoviert. Wir besuchen die Kirche Debre Berhan Selassie mit großartigen Wand- und Deckenmalereien im Innern. Die Balkendecke besteht nur aus gemalten Engelsköpfen. Wenn Sie die Augen der Engelsköpfe  betrachten, sehen Sie die Augen der Äthiopier vor sich Wir besuchen Schlossanlagen und das Bad von Kaiser Fasilidas, der 1632 – 1667 hier residierte. Abendessen und Hotelübernachtung. 

22. Tag: Gondar – Bahar Dar
Weiterfahrt nach Bahar Dar. Es bieten sich uns malerische Ausblicke auf die Bergregion, mit bizarren Felsabbrüchen rechts und links der Straße. Ausflug zu den 35 km entfernten Nil-Fällen von Tississat. Der Name Tississat kommt von Tisoha - Rauch des Feuers - und wenn man an den Fällen steht, die auf einer Breite von 750 m fast 50 m in die Tiefe stürzen, so ist es leicht zu verstehen, wie es zu dieser Namensgebung kam. Leider gehört dieses Bild der Vergangenheit an, da die Chinesen ein Kraftwerk direkt neben den Wasserfällen gebaut haben. Die Fälle sind jetzt vielleicht noch 20 Meter breit und schon jetzt kann man die Veränderung der Natur bemerken. Wir wollen auch eine Bootsfahrt auf dem Tana-See unterneh men, die uns zur Klosterkirche Ura Kidanemereth führt. Nach Möglich keit auch Be such der Kirche Kebrane Gabriel, auf einer Insel gelegen. Hier leben Mönche ein völlig abgeschie denes Dasein und auch heute noch ist Frauen der Zutritt zum Kloster verwehrt. Auch diese Kirchen haben wunderschöne alte Holzmalereien. Hotelübernachtung in Bahar Dar.

23. Tag: Bahar Dar – Addis Abflug Frankfurt
Am Vormittag fliegen wir zurück nach Addis.  Je nach Ankunftszeit, besuchen wir das Nationalmuseum. Im liebevoll eingerichteten Museum befindet sich das Original von „Lucy“, dem Bindeglied zwischen Affe und Mensch. In den verschiedenen Räumen wird die Jahrtausende alte Kultur dargestellt. Anschließend Besuch des wohl größten Marktes in Afrika, dem Mercado. Letzte Einkäufe und abends Abflug nach Frankfurt.

24. Tag: Ankunft Frankfurt

ILeistungen: Linienflug ab Frankfurt, landesübliche gute bis einfache Hotels, ½Pension in Hotels, Zelt und Isomatte, Vollpension während der Zelttage mit Mineralwasser und Tee. Toyota Allrad oder ähnliches Fahrzeug mit 4 Personen,
lokale Reiseleitung, englisch sprachig, alle Eintrittsgebühren, Ausflüge, Reisesicherungsschein
ITeilnehmerzahl: 6 – 12 Personen 

IAnforderungen: Mittelschwere Tour
Normale körperliche Kondition,  Hitzeverträglichkeit, Trittsicherheit, Toleranz, Kameradschaft und Bereitschaft zur Mithilfe.

INicht enthalten:
Visumgebühr:  derzeitig 57,80 Euro Getränke, Persönliche Ausgaben,Trinkgelder


Auf Wunsch organisieren wir gerne eine Verlängerung
© Africon Tours
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