Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Mali
Durch den Sahel an den Rand der Wüste
Mit einer Wanderung durch das Land der Dogons
18 Tage MA 01
I Termine und PreiseI Reiseanmeldung
IReiseverlauf
1. – 6. Tag
Abflug via Paris nach Bamako, Ankunft abends in Bamako. Am Morgen Fahrt durch die Sahellandschaft via Ségou nach Djénné. Allüberragend ist die riesige Lehmmoschee im sudanesischen Banco Stil, das Wahrzeichen der Stadt. Vor der Kulisse der Moschée, einem Nachbau aus dem 14. Jahrhundert, besuchen wir den berühmten Montagsmarkt. Bewundern Sie die farbenprächtig gekleideten Peulhfrauen und lassen Sie sich über den quirligen Markt treiben. Nachmittags geht es nach Sévaré bei Mopti, Hotelübernachtung. Am Morgen fahren wir in das Dogonland nach Songo. Dieses erste Dogondorf hat eine beeindruckende Initiationsstätte mit alten Felszeichnungen. Weiterfahrt in die Falaise des Dogonlandes. Wie kleine Bienenstöcke kleben die Lehmhäuser an den Felsen. Seit vielen Jahrhunderten leben die Dogons hier als ein kleines Bauernvolk. In Amani finden wir, es mutet wie ein Wunder an, einen kleinen Teich mit Kaimanen, den heiligen Tieren der Dogons. Auf schmalen Pfaden besuchen wir die entlegenen, kleinen Dörfer.
7. – 8. Tag
Entlang der Falaise von Bandiagara führt die Tour über Duenza und Hombori nach Gao. Hier, setzen wir mit der Fähre über den Niger zur Stadt. Wir besuchen den sehenswerten Markt und das kleine, liebevoll eingerichtete Museum. Es zeigt eine archäologische Sammlung aus der Umgegend. Anschließend Besuch des Grabes von Askia. Unter der Moschee hat der letzte König der Songhay Dynastie seine Ruhestätte. Am späten Nachmittag Ausflug zu der Dune Rose. Unterwegs sehen wir mit etwas Glück Flusspferde. Die Dune Rose ist ca. 200 Meter hoch und fällt steil in den Niger ab. Wir besteigen die beeindruckende Sanddüne und haben einen weiten Blick in die Ferne, auf die umliegenden Dörfer, die Weite der Landschaft und den Strom mit seinen Fischern. Rückfahrt am Abend nach Gao.
9. – 10. Tag
Am Morgen Fahrt auf sandiger Piste in Richtung Timbuktu. Wir treffen auf Tuaregs und Peulh, die in dieser einsamen Gegend leben. Ab Bourem geht es weiter in Richtung Bamba. In der freien Natur schlagen wir unser Zelt auf und unter klarem Sternenhimmel entspannen wir uns und hängen am Lagerfeuer den Gedanken nach. Am zehnten Tag erreichen wir Timbuktu. Wir erkunden die verschlafene Stadt, die der Hafen am Rand der Sahara genannt wird. Timbuktu war bis in das 16. Jahrhundert hinein geistiges und wirtschaftliches Zentrum Afrikas. Die Moscheen Djinger Ber, Sidi Yahia und Sankoré sowie die mittelalterliche Universität Timbuktus geben uns eine Ahnung davon. Wir besuchen die Wohnhäuser der Forschungsreisenden von Heinrich Barth und René Caillié und die Bibliothek des Ahmed Baba.
11. – 14. Tag
Am frühen Mittag besteigen wir unsere Pinasse ( Holzboot mit Dach ). Durch die unendliche Weite der Sahara windet sich der Niger wie ein silbriges Band. Reiher, Seeadler, Schwalben, große Vogelschwärme und einige Flusspferde lassen sich beobachten. Wir treffen Fischer mit Ihren vollbeladenen Pirogen. Riesige Rinderherden der Peulh, ziehen am Flussufer entlang. Am Rande des Ufers liegen malerisch strohbedeckte Lehmhütten. In diesem Teil Malis leben Bozos, Shongais und die Iklan. In Niafounké, dem Heimatort eines der berühmtesten Sänger Malis, Ali Farka Touré, landen wir an. Wir überqueren den Lac Debo, auf dem es manchmal sehr windig sein kann. Übernachtung jeweils an einem ruhigen Platz am Ufer des Nigers. Ankunft in Kona am frühen Nachmittag und Weiterfahrt nach Sévaré, wo wir uns im Hotel erfrischen können. Anschließend Besuch des lebhaften Mopti. Mopti ist eine sehr geschäftige Stadt, die wohl etwas übertrieben, das Venedig Malis genannt wird. Bei einem kühlen Drink am Hafen sehen wir dem bunten Treiben am Hafen zu.
15. – 18. Tag
Die Tagesetappe führt über San, einem typischen Sahelstädtchen mit einer sehenswerten Moschée. Am späten Nachmittag Ankunft in Ségou. Die ehemalige Kolonialhauptstadt der Franzosen ist die drittgrößte Stadt Malis. Alte, etwas verwahrloste Bauten, prägen das Stadtbild. Am Nigerufer kann man auf dem kleinen Töpfermarkt schöne, landestypische Keramik kaufen. Fahrt von Ségou nach Bamako. Besuch des Marché Rose, des großen Marktes, der den Mittelpunkt Bamakos darstellt. Die Reise rundet sich mit dem Besuch der Mandingo Berge ab. Diese Region zur Grenze von Guinea ist touristisch noch relativ unberührt. Der Volksstamm der Mandingos verteilt sich auch auf die angrenzenden Länder. Prähistorische Höhlen, kleine Dörfer sind das Ziel. Das Wahrzeichen der Berge ist ein Felsmassiv, der Triumphbogen des Königs der Mandingo. Am Nachmittag Rückkehr nach Bamako und abends Abflug nach Europa. Ankunft in Deutschland gegen Mittag.
IAnforderungen: Mittelschwere Tour, normale körperliche Kondition,
Trittsicherheit, Toleranz, Kameradschaft und Bereitschaft zur Mithilfe.
ILeistungen: Linienflug ab Deutschland via Paris,
landesübliche gute Hotels und einfache Camps, Halbpension in Hotels,
Vollpension während der Zelttage, Fahrt mit der Pinasse,
lokale englisch / deutschsprachige Reiseleitung,
Eintrittsgebühren, Tänze und Ausflüge, Reisesicherungsschein.
ITeilnehmerzahl: 6 – 14 Personen
© Africon Tours